Mag. Gerhard HOFFMANN
EDV-Beratung und Softwaredesign


A L O I S

Allgemeines Labor-Organisations- und Informations-System

ALOIS wurde speziell für den Einsatz in Anstaltslaboratorien entwickelt. Es zeichnet sich durch
hohe Zuverlässigkeit und Stabilität
hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit
auch bei überdurchschnittlichem Analysenaufkommen

Anwenderfreundlichkeit
geringe Wartungs- und Betriebskosten
vollständige Integrierbarkeit
in ein bestehendes Krankenhausinformationssystem (KIS)

sowie
flexible Anpassungsmöglichkeiten
an individuelle Anforderungen

aus.


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Zuverlässigkeit und Stabilität

ALOIS verwendet als zugrundeliegendes Betriebssystem UNIX, denn auch die stabilste Laborsoftware nützt nur wenig, wenn das dahinterstehende Betriebssystem nicht mitspielt. Uptimes von mehreren hundert Tagen sind daher keine Seltenheit bei unseren Systemen.

Um auch Hardwarefehler ohne nennenswerten Betriebsausfall überstehen zu können, haben wir ALOIS-TWINS entwickelt, eine zusätzliche Software, die einen permanenten Datenabgleich zwischen einem Master- und einem Slaverechner durchführt. Im Falle eines Hardwarefehlers des Masters übernimmt der Slave dessen Aufgaben.

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Verarbeitungsgeschwindigkeit

ALOIS wurde in seinem Grunddesign bereits als "heavy-duty"-System konzipiert. Daher wurde die gesamte Applikation in "C" geschrieben und umfaßt heute rund 200.000 Source-Code Zeilen. Auch bei der Auswahl der Datenbank wurde der Geschwindigkeit nach der Zuverlässigkeit die zweithöchste Prioritätsstufe eingeräumt.

Verarbeitungsgeschwindigkeit wird jedoch nicht nur durch technische Finessen erreicht, sondern auch durch organisatorisch ausgeklügelte Arbeitsabläufe. Der schnellste Rechner mit der schnellsten Software kann jene Zeit nicht egalisieren, die in Form von unökonomisch organisierten Arbeitsabläufen verlorengegangen ist. Daher wurde ALOIS dahingehend konzipiert, ökonomisch organisierte Arbeitsabläufe zu unterstützen wo immer das verarbeitungstechnisch möglich ist.

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Anwenderfreundlichkeit

Ein Benutzer von ALOIS muß kein EDV-Profi sein um damit rasch und fehlerfrei arbeiten zu können. Selbst EDV-Skeptiker und ältere Mitarbeiter/innen unserer Kunden waren nach kurzer Einarbeitungszeit von etwa 2 Tagen und der erleichternden  Erkenntnis, daß ihr Arbeitsplatz trotz Labor-EDV noch immer "mausfrei" war, von der Einfachheit der Bedienung überrascht.

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geringe Wartungs- und Betriebskosten

Da große Bereiche der Parametrierung von ALOIS, wie etwa das Hinzufügen oder Ändern von Methoden, Grenzwerten und Dimensionen von authorisierten Benutzern wie Chef-MTA oder Laborleiter selbsstätig online durchgeführt werden können, entstehen durch den laufenden Betrieb keine Software-Folgekosten. Gleiches gilt etwa für die Definition/Änderung der Arbeitsplatzparametrierung oder die Gestaltung der Befundausdrucke. Software-Folgekosten entstehen lediglich durch die für den Neuanschluß von Analyzern erforderliche Kommunikationssoftware bzw. geänderte Erfordernisse bei der Kommunikation mit einem externen System (KIS) oder wenn der Kunde die oben erwähnte Parametrierung nicht selbst durchführen möchte.

Anzumerken wäre sicherlich noch die 3-jährige Garantie, die wir auf unsere Software gewähren, die viele Kunden nutzen und einen Wartungsvertrag erst nach Ablauf des dritten Betriebsjahres abschließen.

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vollständige Integrierbarkeit

Die Skalierbarkeit des Integrationsgrades von ALOIS hat schon einige Brancheninsider verblüfft. Zwischen den beiden Extremen des stand-alone Betriebes und dem hochintegrierten front-end Laborsystem ist jede Zwischenstufe möglich. So werden etwa bei einem niedrigen Integrationsgrad maximal Personenstammdaten vom KIS übernommen und Daten für die Leistungsverrechnung rückübermittelt. Bei der höchsten Integrationsstufe werden die Leistungen auf den Stationen/Ambulanzen im KIS angefordert und elektronisch an ALOIS versandt. Im Laborsystem erfolgt das gesamte Handling der Probe bis hin zur medizinischen Validierung. Nach erfolgter Validierung wird der fertige Befund an das KIS weitergeleitet und von diesem auf dem Drucker der anfordernden Station/Ambulanz automatisch ausgedruckt.

Für jeden Integrationsgrad gilt jedoch eines: ALOIS ist in keinster Weise von der Verfügbarkeit des KIS abhängig, da ALOIS auch als stand-alone System betrieben werden kann.

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flexible Anpassungsmöglichkeiten

Jedes Labor ist anders. Dies beginnt bei unterschiedlichen, althergebrachten Organisationsstrukturen, die durch die Einführung eines Laborsystems nicht geändert werden sollen und endet bei so banalen Dingen wie räumliche Verhältnisse, die manche Verfahrensweisen gebieten oder verwehren. Aus diesem Grund wurde bereits beim anfänglichen Design von ALOIS hoher Wert auf flexiblen und modularen Programmaufbau gelegt. Daher ist es heute allerdings auch sehr einfach, ALOIS den Kundenbedürfnissen entsprechend anzupassen.

Als ein kleines Beispiel einer flexiblen Anpassungsmöglichkeit sei hier nur das Modul ALOIS-Mandant erwähnt. Durch dieses Modul ist es möglich, zwei oder mehr Labormandanten (Laboratorien) über einen Rechner laufen zu lassen. Natürlich ist auch hier der Integrationsgrad (=idente Datenbereiche)  der Mandanten  im Zuge der Installation definierbar. So haben beispielsweise einige Kunden ein Zentrallabor, ein Notfalllabor und noch zwei bis drei weitere kleinere Laboratorien auf einem Rechner laufen. In diesem Fall werden nur die anstaltweiten Methodencodes für alle Mandanten gemeinsam verwaltet. Andere Kunden wiederum haben ein Zentrallabor in mehrere Bereiche wie zB. Klinische Chemie, Hämatologie etc. unterteilt, die möglichst autonom voneinander arbeiten sollen. Hier werden nicht nur die Methodencodes sondern auch Anforderungs- und Personenstammdaten gemeinsam verarbeitet.

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